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Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und Presse-Informationen aus dem Herz-Jesu Krankenhaus.

Das Herz-Jesu Krankenhaus lud zu einem Expertentreffen ein

Von 28.-29. Februar 2020 tagten rund 100 Medizinerinnen und Mediziner beim 16. Symposium für Innere Medizin des Herz-Jesu Krankenhauses am Neufelder See im Burgenland.

Rund 100 Expertinnen und Experten aus den Fachbereichen Rheumatologie, Schlafmedizin, Diabetes, Schmerztherapie und Kardiologie nahmen am 16. Symposium für Innere Medizin des Herz-Jesu Krankenhauses teil. „Ich freue mich sehr, dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Experten, Interessierte und Unternehmen gekommen sind.“, erklärt Gastgeber Prim. Doz. Dr. Edmund Cauza, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin am Herz-Jesu Krankenhaus. „An der regen Teilnahme sehen wir, wie wichtig es für Mediziner ist, sich über neueste Erkenntnisse und Therapieoptionen regelmäßig auszutauschen.“

Von Rheumatherapien, Diabetes-Behandlungen und Kardiologische Schwerpunkte

Das Programm am Freitag starteten die Experten mit einem Update zur Obstruktiven Schlafapnoe, die zu den häufigsten der 130 unterschiedlichen bekannten Schlafstörungen zählt. Während des Schlafens kommt es zu Atemaussetzer. Den meisten Patienten hilft eine Atemmaske, die Luft in die Atemwege bläst. Unbehandelt führt Schlafapnoe zu Stress, Bluthochruck, Herzschwäche und begünstigt Schlaganfälle. Dr. Johannes Somlyay, Assistenzarzt in der Abteilung Innere Medizin im Herz-Jesu Krankenhaus, führte aus, dass die Obstruktive Schlafapnoe häufig ein unterschätzter perioperativer Risikofaktor ist.

Diabetes wurde gleich von mehreren Experten behandelt: Dr. Michael Pekar, Oberarzt in der Abteilung für Innere Medizin im Herz-Jesu Krankenhaus und Dr. Ingrid Hobusch, Assistenzärztin in der Abteilung für Innere Medizin am Herz-Jesu Krankenhaus, waren sich darin einig, dass bei der Behandlung von Diabetes wichtig ist, Co-Morbiditäten zu beachten, wie zum Beispiel Folgeerkrankungen wie Neuropathien oder Nephropathien. Die neuen Leitlinien zur Diabetestherapie wurden ebenfalls diskutiert. Danach berichtete Prim Dr. Martin Frömmel, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie im Göttlicher Heiland Krankenhaus über die kardiologischen Highlights.  

Am Samstag stand das Thema Rheumatologie im Vordergrund. Es gibt rund 400 entzündliche rheumatologische Erkrankungen. Um Gelenksveränderungen zu vermeiden, ist entscheidend, dass die Diagnose früh gestellt und dass rasch mit einer medikamentösen Behandlung begonnen wird.

Besonders aufhorchen ließ ein Vortrag zum Stellenwert von Cannabinoiden in der Schmerztherapie. Mit spannenden Vorträgen zu „ Rheuma und Schwangerschaft“, „Geriatrie – Versorgung quo vadis?“ und „Psoriasisarthritis – Diagnose und Therapie“ schloss das Symposium.

Hinweis: Fotos zu den Presse-Informationen finden Sie auf dem Presseportal der Vinzenz Gruppe.