Ursachen der Schlafapnoe

Alle anatomischen Gegebenheiten, die zu einer Enge der oberen Luftwege führen, begünstigen die Entstehung einer Schlafapnoe.

Die häufigste Ursache sind vermehrte Fettablagerungen im Rachen und in der Zunge bei Übergewicht.

Der Rachen kann auch durch große Rachen- oder Gaumenmandeln, ein kurzes Unterkiefer, eine große Zunge, erschlaffte Gaumensegel oder ein großes Gaumenzäpfchen enger als normal sein. Weiters erhöht jede Behinderung der Nasenatmung den Atemstromwiderstand. Dementsprechend entwickeln Menschen mit Nasenscheidewandverkrümmung, Nasenpolypen, chronischen Nasennebenhöhlen-Entzündungen und chronischer Rhinitis (Schnupfen) öfter eine Schlafapnoe.

Zudem erhöhen alle Faktoren, die zu einer Erschlaffung der Rachenmuskulatur führen (wie etwa Alkohol oder bestimmte Medikamente) das Risiko für nächtliche Atemaussetzer.

Symptome der Schlafapnoe
• Lautes, unregelmäßiges 
  Schnarchen
• Ständige Müdigkeit, Einschlafzwang
  am Tag
• Verminderte geistige und 
  körperliche Leistungsfähigkeit
• Konzentrationsschwäche
• Nervosität, Gereiztheit
• Kopfschmerzen
• Albträume
• Depressionen
• Schwindelanfälle
• Persönlichkeitsveränderungen
• Diabetes mellitus
• Bluthochdruck

Folgen der Schlafapnoe
• Bluthockdruck
• Herzrhythmusstörungen
• Herzinfarkt
• Herzinsuffizienz
• Schlaganfall
• Depressionen
• Erhöhte Unfallgefahr