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Ultraschall-Symposium des Herz-Jesu Krankenhauses feiert 10. Geburtstag

08. May. 2017
Am Samstag, 6. Mai 2017 fand das 10. Symposium für Ultraschall-gezielte Nervenblockaden des Herz-Jesu Krankenhauses statt und begeisterte mit den „Top 10 in Regionalanästhesie und Schmerztherapie“ die rund 70 interessierten Teilnehmer.

„Das Jubiläumssymposium haben wir zum Anlass genommen um sowohl einen kurzen Blick zurück als auch nach vorne zu werfen und dabei die ‚Top 10‘ in Regionalanästhesie und Schmerztherapie herauszuarbeiten“, sagt Prim. Dr. Manfred Greher, MBA, Ärztlicher Direktor und Abteilungsleiter für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im Herz-Jesu Krankenhaus, über die gelungenen Veranstaltung, die heuer im Billrothhaus, der Gesellschaft der Ärzte in Wien, stattgefunden hat. Der Vormittag war gefüllt mit lehrreichen Vorträgen und Live-Demonstrationen von Experten aus Österreich und Dänemark. Am Nachmittag kamen die Teilnehmer selbst zum Stich, übten das Neu-Gelernte in Kleingruppen am Phantom und spürten Nerven an Probanden mittels Ultraschall auf.

Ultraschall-gezielte Nervenblockaden
Bei der Ultraschall-gezielten Nervenblockade handelt es sich um eine Spezialtechnik der Regionalanästhesie und Schmerztherapie. Sie ist eine der bedeutendsten Innovationen der Anästhesie in den letzten Jahren. Der wesentliche Vorteil dieser Technik besteht darin, dass Nerven mit Hilfe moderner Ultraschallgeräte aufgespürt und dargestellt werden. Dadurch können die Nerven unter direkter Sicht gezielt mit dem Betäubungsmittel umspült werden, wo man zuvor nur blind arbeiten konnte. Manfred Greher war Mitentwickler dieser innovativen Methode. Er brachte das einzigartige Anästhesie-Verfahren vor 12 Jahren mit ins Herz-Jesu Krankenhaus. Hier konnte er die Technik in den letzten Jahren gemeinsam mit seinem Team noch weiter ausbauen und perfektionieren.

Klare Vorteile für den Patienten
Mit dieser schonenden und sicheren Methode werden beste Ergebnisse für die Patienten erzielt. Das auf diese Art gespritzte Betäubungsmittel wirkt rascher und gezielter. Durch die präzise Platzierung des Wirkstoffes werden Nebenwirkungen vermieden und der Einsatz von Medikamenten reduziert. Speziell zur Schmerztherapie nach Operationen steigert diese Technik das Wohlbefinden der Patienten maßgeblich. Auch haben Studien gezeigt, dass Menschen, die nur eine Teilbetäubung statt einer Vollnarkose bekommen, schneller genesen.

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